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Christen an der Seite Israels
IBAN: DE28 5205 0353 0140 0002 16 Swift-Bic.: HELADEF1KASVerwendungszweck: MENORA,

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DAS PROJEKT:

Der Weg der Menora

Das Heiligtum des Jerusalemer Tempels wurde erhellt durch die Menora, den siebenarmigen Leuchter aus reinem Gold.

Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 wurde sie von den Römern als Beute nach Rom verschleppt - eine Szene, die bis heute im Titusbogen zu sehen ist. Der Triumph der Römer bahnte den Weg für den Triumph der Kirche. Rom sollte nun zur "ewigen Stadt", zum "neuen Jerusalem" werden, und die Kirche zum "wahren Israel". Aller Verheißungen beraubt, galt dem enterbten jüdischen Volk nur noch der Fluch. Pogrome und Verfolgungen durchzogen daraufhin alle Jahrhunderte. Als keiner damit gerechnet hatte, fiel 1948 Gottes Licht in die dunkelste Stunde des jüdischen Volkes und die Menora fand ihren Platz im Staatswappen Israels. 

 

2019 - im 70. Jahr der Staatsgründung Israels - haben wir eine kostbare Nachbildung des damals erbeuteten Leuchters zurück nach Jerusalem gebracht. Als eine Gruppe junger Christen haben wir die Menora auf ihrem Weg von Rom in Gottes ewige Stadt Jerusalem begleitet, um sie im Zusammenhang mit dem jüdischen Staatstrauertag Yom HaShoah und dem israelischen Unabhängigkeitstag Yom HaAtzmaut dem jüdischen Volk zu überbringen. Die Nationen haben das Licht der Nationen "Jesus von Nazareth, den König der Juden" durch Israel empfangen. Mit der Rückführung des Leuchters soll unser Dank und unsere Liebe zum jüdischen Volk, gemeinsam mit der Bitte um Vergebung, zum Ausdruck gebracht werden. Ein Zeichen, das vielleicht lauter redet und mehr bedeutet als viele Worte.

Die Nachbildung der Menora ist nicht als Kultgegenstand gedacht, sie soll als symbolischer Mahngegenstand einen würdigen Platz in Jerusalem finden.

Mission Accomplished! Wie geht es weiter?

Eine unglaubliche Reise liegt hinter uns. Wir als Team sind sehr glücklich, verkünden zu dürfen, dass die Menora gut in Jerusalem angekommen ist. Der Weg der Menora war mit vielen Wundern verbunden und einige von uns sind immer noch damit beschäftigt, zu verstehen, wie besonders und außergewöhnlich das war, was Gott getan hat. 

Am 06.05.2019 wurde die Menora in der Italienischen Synagoge Jerusalem feierlich übergeben. Im Moment steht sie bei der Organisation Hineni in Jerusalem. Hineni ist eine Einrichtung, die sich auf soziale Arbeit, Bildung und weiteres fokussiert. Wo die Menora nun ihren endgültigen Standort haben wird, ist noch nicht klar.

Für alle, die wissen wollen, wie die Reise ablief, wird im Dezember diesen Jahres eine dokumentarischer Film mit allen Infos, Live Material von der Reise und vielen Berichten zum Menora Projekt veröffentlicht. 

Zudem wird es am 23.05.2020 ein Fest auf dem Gelände der Evangelischen Marienschwesternschaft in Darmstadt geben. Dort wollen wir die Reise noch einmal revue passieren lassen und das Menora Projekt feierlich abschließen. Genaue Informationen hierzu folgen.

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Warum eine Nachbildung der verwitterten Menora?

Wir glauben nicht, dass wir als Christen etwas wiederherstellen oder wieder gut machen könnten, was über Jahrtausende geschehen ist. Die Menora ist nicht etwa unvollständig, weil wir dem Jüdischen Volk etwas unvollkommenes zurückbringen, ihnen etwas vorenthalten, oder sie wegen der Geschichte spotten wollen, die die Menora im Titusbogen symbolisiert. Im Gegenteil. Wir kommen mit dem wenigen was wir haben, einem gebrochenen Herzen und einer zerbrochenen, verwitterten Menora, wie sie im Titusbogen durch das Relief dargestellt wird. Vor allem aber kommen wir mit dem Gebet, dass Gott wiederherstellen und vollenden wird, was nur er wieder gut machen kann. Würden wir die Menora selbst wieder vervollständigen, würden wir uns anmaßen die Fähigkeit zu besitzen 2000 Jahre Geschichte durch unsere Hände wieder gut zu machen. Aber dies kann nur Gott. Und er wird es tun. Die Menora ist ein Symbol der Hoffnung, dass dem Jüdischen Volk das wieder gegeben wird, was ihm all die Jahre geraubt wurde und dass Gott die Scherben, die wir zurückbringen wieder zusammenfügt.

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WIR:

Wir sind 11 junge und junggebliebene Personen aus dem deutschsprachigen Raum. Vor nicht allzu langer Zeit kannten sich die meisten von uns noch gar nicht, jedoch änderte sich das durch die gemeinsame Arbeit am Menora Projekt. Jeder und jede von uns hat ganz individuelle Eigenschaften, die zusammengefügt ein sich ergänzendes und sehr dynamisches Team ergeben. Wir alle tragen die Vision in unseren Herzen und sehnen uns danach, dass sich auch die christlichen Gemeinden durch das Wort der Wahrheit zurück an ihre Wurzeln wenden. 

 

 

der Kreative – mit Talent gestaltet er unseren Online-Auftritt mit allem, was dazu gehört; der Spaßvogel des Teams, der durch seine Art die Herzen erobert!

der Visionär – sein Herz ist so gross wie seine Weitsicht, darum befindet er sich auch schon im Heiligen Land!

die Große – sie mag zwar klein erscheinen, aber sie ist in vielerlei Hinsicht eine der Größten!

die Treue – sie bringt vieles unter einen Hut und steht im Gebet und mit Inputs immer treu zur Seite!

die Ausdauernde – immer positiv denkend und vom Besten ausgehend geht sie die Extrameile und ist immer ganz vorne dabei!

die Weise – immer mit offenen Ohren und Augen bringt sie Wichtiges auf den Punkt und knüpft entscheidende Beziehungen!

der Träger – er zieht die Fäden und trägt nicht nur das ganze Team, sondern auch die Vision!

der Lehrer – gib ihm eine Bibel in die Hand und jeder wird sehen und hören, dass er was zu sagen hat!

die Wachsame – von allem noch so großen Enthusiasmus lässt sie sich nicht blenden, prüft alles gut und wagt immer den wichtigen Blick hinter die Kulissen!

die Verlässliche – der Schein trügt, wenn man glaubt, sie habe nichts zu sagen, denn sie kombiniert blitzschnell und reagiert sehr clever!

die Direkte – sie trägt ihr Herz auf der Zunge und in der Hand; kein Weg ist ihr zu weit!

der Wächter – seine Weitsicht ist kaum zu schlagen, völlig jung geblieben ist der Gruppen-Papa, der noch gefehlt hat!